Morgen geht es zurück auf die Roald Amundsen. Um das sich bereits ans Boot-Fahren zu gewöhnen haben heute eine Wildwasser-Rafting Tour auf dem Rio Pacuare gemacht. Rafting durch grandiose Regenwald-Landschaften auf einem überraschend gemütlichen Fluss bei bestem Wetter. Klingt gut? War es auch!

Lena im Rio Pacuare

Lena

Aber von vorne: Wer ist überhaupt „wir“? Vorgestern ist Lena in San José zu mir gestoßen und wird mich die nächsten Wochen auf dem Weg in Richtung Panama begleiten.

Und Rafting? Eine organisierte Tour? Und das auch noch im teuren Costa Rica? – Jaaa. – Für den heutigen Tag ist ungefähr mein vierfaches Tagesbudget drauf gegangen. Aber wann und wo kriegt man schon mal die Gelegenheit durch engste Schluchten und Regenwälder zu Raften? Wo soll man sonst vom Schlauchboot aus Faultiere beobachten können (JA! – Ich habe endlich mein erstes Faultier gesichtet!) und Tucanen beim Schreien zuhören? – EBEN!

Außerdem hatten wir genug von San José, wo es irgendwie nicht so viel zu tun und zu sehen gibt und ich bereits seit drei Tagen hier bin.

Blick über San José mit Coca Cola Schild

San José

Tipp: Die Tour startet und endet in der Nähe des Ortes Turrialba, wer einen Tag mehr Zeit hat, genug von San José hat oder einfach nur ein bisschen Geld sparen will kann Wildwasser Rafting-Touren auch dort organisieren und zahlt dann ein bisschen weniger. Der Ort erscheint auf jeden Fall nett genug um dort einen Abend zu verbringen.

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