[Santa Elena, Costa Rica] Seit drei Tagen bin ich in Costa Rica. Und nach ereignislosen Zwischenstopps in San Juan del Sur (Nicaragua) und Puntarenas (Costa Rica) habe ich die letzten Tage in Santa Elena beim geschützten Regenwald Monteverde verbracht.

Der Wechsel von Nicaragua nach Costa Rica hat bei mir zu einem kleinen Kulturschock geführt. Costa Rica könnte für mich gerade auch Spanien oder ein anderes Südeuropäisches Land sein – in teurer. Es ist wahrscheinlich nur subjektiv so, aber gerade Nahrungsmittel kommen mir hier teurer vor als in Deutschland.

Grüne Regenwald-Fläche

Im Regenwald scheint alles grün zu sein.

Wichtige Erkenntnisse dieses ersten Regenwald-Besuchs:

  • Der Regenwald ist Grün – virtuell alles ist mit Moos bewachsen.
  • Im Regenwald regnet es nicht immer – es kann auch die Sonne scheinen.
  • Von wegen im Regenwald gibt es tausende Tierarten – ich habe zumindest kaum welche gesehen.
  • Im Regenwald wachsen Pflanzen auf Pflanzen die auf Bäumen wachsen welche auf Bäumen wachsen – …etc…

Kurz: der Besuch in der Reserve Santa Elena war beeindruckend. Die angenehm kühlen 15-20°C bilden auch eine nette Abwechselung nach den hohen Temperaturen der letzten Wochen. ich konnte endlich mal die langen Hosen und Pullover nutzen die ich seit Wochen mit mir herumtrage.

Ein kleiner Bach fließt durch den Regenwald

Auch wenn es bei meinem Besuch nicht geregnet hat ist Wasser im „Cloud Forest“ allgegenwärtig.

Das Highlight & mein Geheimtipp: ein hohler Baum

Blick ins innere des Wurzelwerks

Blick ins Innere des Baums

Mein Persönliches Highlight in Santa Elena ist derzeit noch ein Geheimtipp, und kostet weder Geld noch benötigt es einen Guide: Ein hohler Baum, in dessen Inneren man bis auf ca. 20m Höhe klettern kann und dort oben dann in die Baumkrone hinaus steigen kann.

Entstehen tun diese Bäume indem ein parasitärer Baum auf einem anderen wächst und seinen Wirt mit der Zeit absterben lässt. Zerfällt der Baum im Inneren bleiben nur noch die Wurzeln des Parasiten übrig – und bilden so scheinbar einen eigenen Stamm.

How-to:
Zum Nachmachen hier eine Karte. Einfach einen der Trampelpfade in den Wald gegenüber vom „the original canopy tour“ nehmen.

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