Guatapé ist einer der typischen Ausflüge von Medellín aus. Bei meinem letzten Besuch bin ich nicht dazu gekommen, also hab ich den Abstecher nach Guatapé jetzt nachgeholt. Hat es sich gelohnt? Ich weiß nicht.

Guatapé, umgeben von Seen

Die besondere Lage Guatapés ergibt sich aus der Seenlandschaft welche die Stadt umgibt. Sie ähnelt ein bisschen den Schärenlandschaften Schwedens: Unzählige kleine Inseln sind zum teil durch jede Menge Ferien- und Wochenendhäuser besetzt und zum teil bewaldet. Die Region um Guatapé ist ein beliebter Rückzugsort für wohlhabende Medellíner. Und so finden sich an den Ufern des Sees Villen vieler bekannter Kolumbianer. Auch Pablo Escobar besaß mehrere Fincas an dem See.

Die Stadt selbst ist touristisch, wird jedoch vor Allem von Backpackern besucht. Mit ihren einstöckigen in den buntesten Farben bemalten Häusern ist der Flair der Stadt fast niedlich.

Bunte Häuser und Tucktuck in Guadapé

Die buntbemalten Gassen Guadapés

Piedra del Peñol

Das Highlight eines Guatapé-Besuchs ist der Aufstieg auf die „Piedra del Peñol“. Ein 200m großer Fels der wie ein riesiger Fremdkörper inmitten der Landschaft steht. Über 600 Treppenstufen gilt es bis zum Gipfel zu überwinden und belohnt wird man oben durch eine grandiose Aussicht (Siehe das Titelbild).

Blick auf die "Piedra del Peñol" in Guadapé

Die „Piedra del Peñol“ aus der Ferne.

Alles in Allem hat mich Guadapé jedoch nicht umgehauen und taugt einer Meinung echt eher als Tagesausflug von Medellín denn als eigenes Reiseziel.

Front eines gelben antiken LKWs in Kolumbien

Alte, guterhaltene LKWs sieht man in Kolumbien immer wieder

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