[León] In Nicaragua kann auch der Weg zum Strand sich anfühlen wie eine eigene (ent-)spannende Reise.

Man laufe zum Markt, passe die richtige „Camioneta“ (kleiner LKW, der als Bus durch die Stadt fährt) ab, fahre bis zur Stadtgrenze, halte für 2 Minuten den Daumen raus (böse Zungen behaupten wir waren dank drei europäischer Frauen mit offenen langen Haaren und noch längeren Beinen im Vorteil…), und fahre dann hinten auf einem Pickup die gesamten 20 km zum Strand. Und für den Rückweg mache man das gleiche in umgekehrte Richtung. Idealerweise kurz nach Sonnenuntergang, um die Abendstimmung voll zu genießen.

Waten durch flaches Gewässer um zum Strand zu kommen.

Für einen menschenleeren Strand nimmt man ein Bad in Kauf.

Klingt unkompliziert? War es auch.

Und der Strand dazwischen? Ein Gedicht. – Dunkelgrauer Vulkansand, Pazifikwellen, immer wieder tieffliegende Pelikane deren Flügel fast das Wasser (und unsere Köpfe) berühren und im Hintergrund der Ausblick auf ein paar Vulkane. Anschließend ein dunkelorangener Sonnenuntergang, beobachtet bei ein paar Liter Softdrinks (Die aufgedrehte Stimmung im Anschluss hatte bestimmt nichts mit dem Zuckerschock zu tun…)

Sonnenuntergang, beobachtet aus einem kleinen nicaraguanischen Restaurant.

Der Abschluss eines gelungenen Tages an der Pazifikküste

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