Eine Stadt: wuselig, etwas versmogt, auf einer Hochebene auf 2600 Metern gelegen und dennoch von noch höheren Bergen umgeben. 7-8 Millionen Menschen leben hier in Kolumbiens Hauptstadt, und das merkt man.

Bogotá: Eine internationale Metropole

In mancherlei Hinsicht fühlt sich die Stadt an wie jede europäische Hauptstadt. Das Angebot an erstklassigen internationalen Restaurants ist beeindruckend; Alle großen Marken haben ihre Läden in den Malls der Stadt; An Werktagen hasten Geschäftsleute im Anzug durch die Straßen und das Kulturangebot braucht sich nicht zu verstecken (in den letzten drei Wochen fand hier eines der größten Theaterfestivals der Welt statt, mit Ensembles von überall). Außerdem lädt eine Unzahl an Museen zum Besuch ein (teils kostenlos) und auf den Straßen der Stadt geben Straßenkünstler ihr können zum Besten.

Theater in der Casa Teatrova in Bogotá

Beim Theaterfestival (Das Ensemble der Casa Teatrova mit dem Stück 24 Kilates)

Mann, Frau und Kind (Botero)

Botero ist in Bogotá ein ganzes Museum gewidmet.

Doch zu anderen Momenten wird einem auch wieder sehr bewusst dass dies nicht Paris oder Rom ist. Immer wieder schlafen Obdachlose mitten auf den Bürgersteigen, der Verkehr beeindruckt durch seine scheinbare unorganisiertheit und seine Hektik, die Stimmung auf den Straßen wirkt lebhaft. – Und wenn man Abends raus geht erinnert einen das Hostel-Personal daran sich nachts auf jeden Fall vom Taxi bis zur Tür fahren zu lassen und Wertgegenstände nach Möglichkeit im Schließfach zu lassen.

Die Candelaria: Jugendkultur in der Altstadt

Die Altstadt von Bogotá (Candelaria) ist ein Zentrum der Backpacker- und Jugendkultur. Hier treffen sich Reisende und die Jugend der Stadt und trinken Chicha (ein alkoholisches Getränk aus fermentiertem Mais). Überall: Graffiti und andere Straßenkunst. Bogotá ist für sein Street-Art bekannt und an jeder Ecke begegnet man hochwertigen Wandgemälden.

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Mir gefällt Bogotá: Die Mischung aus europäischem Lebensstil und kolumbianischem Flair ist gelungen, das Kulturangebot überzeugend und die Lebensmöglichkeiten scheinbar endlos. Natürlich spielen auch die (im Vergleich zu Deutschland) sehr günstigen Preise eine Rolle – ganz besonders jedoch die Menschen, die ihre kolumbianische Freundlichkeit und Offenheit hier mit Weltgewandtheit und einem gut verständlichen Spanisch kombinieren.

Die Präsidialgarde Kolumbiens

Die Präsidialgarde vor dem Präsidentenpalast

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